Jaahaaa, der Einbau. Das geht zack-zack. Dachte ich mir. War aber nix. Es taten sich nacheinander drei Probleme auf, die, je später der Abend wurde, immer unlösbarer erschienen.
Problem #1: Die Befestigung.
Eigentlich wollte ich die Box am Mitteltunnel befestigen. Der hat an der Mittelarmatur links und rechts ne dicke Schraube drin, die ich verlängern und mit ihr ein ebenfalls mit Kunstleder überzogenes Brettchen verschrauben wollte. Gut gedacht, schlechte Innenraumanatomie – sprich, das passt einfach nicht so. Ich musste, was ich sonst immer versuche zu vermeiden, Löcher borhen. Damit man die aber später nicht sieht, sind sie nicht wie man das von vielen Rallye-Oldtimern kennt, direkt vorne ins Armaturenbrett gestanzt, sonden von unten ins Handschuhfach. Das hört sich so einfach an, aber erstens kommt man da nur sehr SCH*PIEEP* hin und andererseits ist das Plastik im Laufe der Jahrzehnte “etwas” brüchig geworden. Mit dem Akkuschrauber und einem sehr dünnen Bohreinsatz habe ich an den entsprechenden Stellen (an denen sich die Box auch verschrauben lässt) zwei kleine Löcher gebohrt und diese dann nach und nach so weit vergrößert, dass ich Schrauben durchbekomme. Je nach Lage und Aufbau der Box macht es Sinn, die Schrauben von unten oder von oben einzusetzen. Weil das ganze aber ziemlich wackelig und instabil war, habe ich doch noch die Schraube vom Mitteltunnel genutzt und hier eine Verstrebung von hinten an die Box angebracht. Wow, 2 Stunden später war das Ding drin.
Tags: Brantz International 2 S Pro, Einbau, Tachowelle, Tierpark, zersägen
Wie schon letztes mal erwähnt soll der Brantz mit der Lampe so eingebaut werden, dass er einfach (de-) montierbar ist, um ihn in den Alfa oder den Fiat zu packen. Dazu werden alle (ok, beinah alle) Elemente so eingebaut, dass die als ganzes wieder herausgenommen werden können. Also, alles möglichst in eine feste Konstruktion hinein, die so wie sie ist, im Beifahrerfuß befestigt werden kann. Deswegen habe ich ein bisschen Holz gesägt, das als “Box” um die Elemente herum alles zusammen halten soll.
So, bevor wir anfangen, noch ein kleiner Hinweis, den ich mal wieder erst hinterher mitbekommen habe: In der Anleitung für den Brantz steht, dass man als erstes prüfen soll, ob das Gerät überhaupt funktioniert. Wenn man alle Kabel zurechtgestutzt, das Gehäuse verklebt und verschraubt hat, gibt’s kein zurück mehr, also, vorher testen: Alle Kabel richtig anschliessen und einen kleinen Schraubendreher durch den Sensor stecken und die Drehung der Tachowelle simulieren., Wenn geht, gut, wenn nix, suruck sicke…
Tags: Brantz, Brantz International 2 S Pro, Holzkonstruktion, Kartenlampe, Lampe, Löten, Rallye, Sicherung, Streckenmessgerät, Streckenmessung, Trip Master
Da mir mein Schatz zum Geburtstag die Teilnahme an der Bavaria Historic schenken wird (muahhhahahahaha), braucht man natürlich die entsprechende Ausstattung, um eine Oldtimer-Rallye zu fahren. Vor eineinhalb Jahren war ich schon mal bei einer Ein-Tages-Rallye dabei und wir hatten nur eine stinknormale Zweieuroneunundneunzigstoppuhr und den schräg zählenden Alfa-Tacho dabei. Der Verlust des Sieges war somit vorprogrammiert. Genau…
Da es diesmal allerdings eine richtig große Rallye ist, die über drei Tage geht und sicherlich auch nicht die letzte sein wird, habe ich mir gedacht, schaust mal, was die Geräte so kosten, die BMW letztes Jahr in ihren Hobeln auf der Mille Miglia eingesetzt haben.
Das war zum einen ein Brantz International 2 S Pro. Ein Streckenzähler mit zwei parallel laufenden Kilometerstands- und einem Durchschnittsgeschwindigkeitsanzeiger. Ausserdem kann man durch einen Drehregler den Kilometerstand vorwärts oder rückwärts beeinflussen (falls man doch mal falsch gefahren sein sollte), um den Gesamtstreckenzähler wieder auf den korrekten Wert zu bringen. Durch drei Schalterpaare kann der Radumfang, bzw. die Geschwindigkeit der Tachowelle geeicht werden. Ein zusätzlich montierter, über ein Kabel verbundener Druckknopf sorgt während der Fahrt dafür, dass sich der Copilot nicht immer zum Gerät kämpfen und Fingerakrobatik betrieben muss. Die Anzeige ist “digital”, sprich, es sind rot leuchtende LED-Zahlen, die man auch im Dunklen gut lesen kann.
Das Signal kommt entweder von einem Rad- oder Tachowellensensor, der extra bestellt werden muss.
Kostenpunkt, mit Tachowellensensor: um die 320 €.
Tags: Alfa, Alfisti, Bavaria Historic, Blizz, Blizz C-200, Brantz, Brantz International 2 S Pro, Java, Mille Miglia, Readsensor, Stoppuhr, Tachowellensensor, Trip Master, Zeitmessung
Dieses kleine Filmchen von 1976 habe ich aben auf Youtube gesehen, den ich Euch sicher nicht vorenthalten möchte. Es handelt sich um einen Kurzfilm in Paris. Ein 500-Sekundenrennen durch die Stadt in einem Mercedes 450 SL 6.9. Der absolute Wahnsinn…
Wikipedia weiss auch was drüber. Viel Spass!!
Ich bin mal gespannt, wie viele Teile das mit der Motorüberholung noch werden. So wie es aussieht, sicherlich 10…
Nachdem ich den Kopf mitsamt den neuen Ventilen, Ventilsitzen und Zylindern (ok, das beschreibe ich erst hier) beim Werkstattmeister abegegeben habe, kommt der restliche Motorblock an die Reihe. Dieses dreckige Teil muss komplett zerlegt, gereinigt und wieder zusammengepuzzelt werden. Als guter Hilfsleitfaden hat sich das Reparaturbuch aus Turin erwiesen. Hier steht alles (kurz & knapp) drin, wie der Motor zerlegt werden muss, bis auf eine kleine Kleinigkeit, später mehr dazu.
Tags: Abzieher, Kipphebel, Kolben, Kurbelgehäuse, Kurbelwelle, Motorblock, Nockenwelle, Öl, Pleuel, Schwungscheibe, Sicherungsscheibe, Stößel, Stößelstangen, Tunen, Zylinder
Nach einer harten Arbeitswoche sitzt man gerne mal abends am Rechner und googelt nach leichter Bettlektüre. Eben habe ich einen wundervollen Artikel bei Auto Bild über einen Freund fürs Leben gefunden. Nein, nicht ich, sondern Silvio Sarra hat seinen Freund vor 38 Jahren gefunden, einen cremefarbenen Fiat 500 Giardiniera von 1969. Der Freund kommt mir irgendwie bekannt vor. Wenn ich nur wüsste…
Neuer Abend, neues Glück. Den gereinigten Zylinderkopf habe ich Euch ja bereits im letzten Post gezeigt. Ich habe noch ein bisschen mit einer ausgedienten Zahnbürste nachgeholfen. Wenn man das ganze im Sommer draussen machen würde, könnte man mit einem Kompressor noch durch die Ritzen flitzen. In der Küche würde ich aber aufgrund der Geheimhaltung der Aktion auf diese Maßnahme verzichten.
Tags: Auslassventil, Dremel, Einlassventil, Schraubstock, Ventil, Ventile demontieren, Ventile schleifen, Ventilsitz, Zylinderkopf, Zylinderkopf reinigen
Es sind doch schon wieder tatsächlich fünf Wochen vergangen, seitdem ich über die kleine Pumpe geschrieben habe. So wird das aber nichts mit diesem Sommer, das sag ich mir jetzt gleich.
Aber ich war nicht untätig. In der Zwischenzeit habe ich die Lichtmaschine zerlegt und sie mit meinem letzten Rest Handwaschpaste gesäubert, wobei ich an dieser Stelle mal sagen muss, dass diese Paste von W5 um einiges besser reinigt, als die vom Müller. Allein die Seifenwirkung ist schon besser. Ok, gut, der Sand in der Müllerpaste lässt sich besser schmieren als diese Holzfaserwolle in der W5, aber ich bin eher von der W5 überzeugt. Ausserdem richt die grüne Müllerschmiere nach Marzipan. Bevor das ganze hier nun aber ins philosophische abdriftet, wende ich mich lieber dem kleinen stinkigen Patienten zu – trotzdem schaue ich, wo ich die W5 wieder herbekomme.
Tags: Backofenspray, Küchenuhr, Mama, Spülmaschinentab, Stößel, Stößelrohr, Zylinder, Zylinderkopf
Wow- was für ein Titel. Das hört sich wirklich spannend an, aber im Prinzip ist es dasselbe wie vor ein paar Wochen mit dem Vergaser: Abschrauben – Grobbürsten – Zerlgen – viele Fotos dabei machen – Altteile austauschen – alles wieder zusammenbasteln und letztendlich hoffen, dass das Ergebnis in ungefähr dem entspricht, was es vorher einmal war.
Tags: Benzinpumpe, Dichtung, Gewalt, Scheissding ab

