Von Daniel am February 22nd, 2011

Hallo hallo. Ja, es gibt mich noch. Zugegeben, nach einer so langen Enthaltsamkeit des Tippens fällt es einem schwer, mal wieder mit sauberen Fingern etwas zu tun. Es gibt einiges, was ich ezählen kann, fangen wir mal vorne an.

Wie schon im ersten Post des Projektes 2 angedeutet, habe ich einen 126er-Motor gekauft. Den bekommt man bei eBay zum Selberherrichten oder bei verschiedenen Anbietern als fertige Komplettlösung zum Einbau. Je nach Umfang und eigenem Können ist das sicherlich die bessere Wahl. So unglaublich es sich auch anhört, einen fertigen Motor zu kaufen ist sicherlich auch günstiger, als ihn selber zusammen zu bauen. Warum ich das gemacht habe? Hmm, ich weiss nicht?! Anfangs war es einfach das Unwissen, was alles auf mich zukommt, danach war es die Neugierde, dann der Ehrgeiz. Aber so kann ich nun immerhin sagen: “Der Motor? Ja, den habe ich selber komplett zerlegt und wieder zusammengebaut. Und das beste ist, dass er sogar wieder läuft!” Ja, so ein Noob wie ich, der hat es hinbekommen. Es hat zwar ziemlich lange gedauert (mit kreativen Denkpausen), aber er läuft. Im Moment fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten für den Einbau, aber gelaufen ist er schon mal. Aber eins nach dem Anderen. Weiterlesen… »

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Von Daniel am June 10th, 2010

Jaahaaa, der Einbau. Das geht zack-zack. Dachte ich mir. War aber nix. Es taten sich nacheinander drei Probleme auf, die, je später der Abend wurde, immer unlösbarer erschienen.

Problem #1: Die Befestigung.

Einbau Seitenansicht

Einbau Seitenansicht

Eigentlich wollte ich die Box am Mitteltunnel befestigen. Der hat an der Mittelarmatur links und rechts ne dicke Schraube drin, die ich verlängern und mit ihr ein ebenfalls mit Kunstleder überzogenes Brettchen verschrauben wollte. Gut gedacht, schlechte Innenraumanatomie – sprich, das passt einfach nicht so. Ich musste, was ich sonst immer versuche zu vermeiden, Löcher borhen. Damit man die aber später nicht sieht, sind sie nicht wie man das von vielen Rallye-Oldtimern kennt, direkt vorne ins Armaturenbrett gestanzt, sonden von unten ins Handschuhfach. Das hört sich so einfach an, aber erstens kommt man da nur sehr SCH*PIEEP* hin und andererseits ist das Plastik im Laufe der Jahrzehnte “etwas” brüchig geworden. Mit dem Akkuschrauber und einem sehr dünnen Bohreinsatz habe ich an den entsprechenden Stellen (an denen sich die Box auch verschrauben lässt) zwei kleine Löcher gebohrt und diese dann nach und nach so weit vergrößert, dass ich Schrauben durchbekomme. Je nach Lage und Aufbau der Box macht es Sinn, die Schrauben von unten oder von oben einzusetzen. Weil das ganze aber ziemlich wackelig und instabil war, habe ich doch noch die Schraube vom Mitteltunnel genutzt und hier eine Verstrebung von hinten an die Box angebracht. Wow, 2 Stunden später war das Ding drin.

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Von Daniel am June 8th, 2010

Wie schon letztes mal erwähnt soll der Brantz mit der Lampe so eingebaut werden, dass er einfach (de-) montierbar ist, um ihn in den Alfa oder den Fiat zu packen. Dazu werden alle (ok, beinah alle) Elemente so eingebaut, dass die als ganzes wieder herausgenommen werden können. Also, alles möglichst in eine feste Konstruktion hinein, die so wie sie ist, im Beifahrerfuß befestigt werden kann. Deswegen habe ich ein bisschen Holz gesägt, das als “Box” um die Elemente herum alles zusammen halten soll.

Grundkonstruktion aus Holz

Grundkonstruktion aus Holz

So, bevor wir anfangen, noch ein kleiner Hinweis, den ich mal wieder erst hinterher mitbekommen habe: In der Anleitung für den Brantz steht, dass man als erstes prüfen soll, ob das Gerät überhaupt funktioniert. Wenn man alle Kabel zurechtgestutzt, das Gehäuse verklebt und verschraubt hat, gibt’s kein zurück mehr, also, vorher testen: Alle Kabel richtig anschliessen und einen kleinen Schraubendreher durch den Sensor stecken und die Drehung der Tachowelle simulieren., Wenn geht, gut, wenn nix, suruck sicke…

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Von Daniel am May 11th, 2010

Da mir mein Schatz zum Geburtstag die Teilnahme an der Bavaria Historic schenken wird (muahhhahahahaha), braucht man natürlich die entsprechende Ausstattung, um eine Oldtimer-Rallye zu fahren. Vor eineinhalb Jahren war ich schon mal bei einer Ein-Tages-Rallye dabei und wir hatten nur eine stinknormale Zweieuroneunundneunzigstoppuhr und den schräg zählenden Alfa-Tacho dabei. Der Verlust des Sieges war somit vorprogrammiert. Genau… ;)

Da es diesmal allerdings eine richtig große Rallye ist, die über drei Tage geht und sicherlich auch nicht die letzte sein wird, habe ich mir gedacht, schaust mal, was die Geräte so kosten, die BMW letztes Jahr in ihren Hobeln auf der Mille Miglia eingesetzt haben.

Das war zum einen ein Brantz International 2 S Pro. Ein Streckenzähler mit zwei parallel laufenden Kilometerstands- und einem Durchschnittsgeschwindigkeitsanzeiger. Ausserdem kann man durch einen Drehregler den Kilometerstand vorwärts oder rückwärts beeinflussen (falls man doch mal falsch gefahren sein sollte), um den Gesamtstreckenzähler wieder auf den korrekten Wert zu bringen. Durch drei Schalterpaare kann der Radumfang, bzw. die Geschwindigkeit der Tachowelle geeicht werden. Ein zusätzlich montierter, über ein Kabel verbundener Druckknopf sorgt während der Fahrt dafür, dass sich der Copilot nicht immer zum Gerät kämpfen und Fingerakrobatik betrieben muss. Die Anzeige ist “digital”, sprich, es sind rot leuchtende LED-Zahlen, die man auch im Dunklen gut lesen kann.
Das Signal kommt entweder von einem Rad- oder Tachowellensensor, der extra bestellt werden muss.
Kostenpunkt, mit Tachowellensensor: um die 320 €.

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Von Daniel am May 3rd, 2010

Lange war’s mal wieder ruhig. Aber nur scheinbar. Es gibt zwei neue Projekte, die neben den bestehenden (Familie, Arbeit, (seit kurzem wieder) Garten und Fiat Kombi) um meine Zeit streiten. Hier möchte ich Euch das eine vorstellen, um das ich mich kümmere. Ich habe überlegt, ob es überhaupt sinnvoll ist, hier darüber zu berichten. Ich denke aber schon, weil es sich um ein ähnliches Thema handelt: Tuning.

In der Garage steht ein Fiat 500 in der Limousinen-Version. Er ist – im Gegensatz zum weißen Kombi – voll fahrbereit. Noch. Denn er wird ein historisches Tuning erhalten. Was ist historisches Tuning? Nun ja, man kann es natürlich übertreiben, wie dieser Kollege hier. Ok, ok, alles Geschmackssache, mir gefällt das nicht. Ein solches Tuning hat in Deutschland einen weiteren, für manche Besitzer sogar einen gravierenden Nachteil. Sollte ein Oldtimer einmal so aussehen, ist das H-Kennzeichen gegessen. Das bekommt man nur, wenn das Fahrzeug nicht zu sehr und nur mit zeitgenössischem Zubehör aufgerüstet wird. Stellenweise gibt es Ausnahmen, wenn es beispielsweise die Sicherheit angeht. Sicherlich sind ein neuer Automatikgurt oder auch Scheibenbremsen (das wird sich noch zeigen) Dinge, über die man sich (IM VORFELD!) mit seinem TÜV-Prüfer unterhalten kann. Leider (oder Gott sei Dank) gibt es in Deutschland keine eindeutigen Vorschriften, was die Vergabe des H-Kennzeichens angeht.

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Von Daniel am March 10th, 2010

Dieses kleine Filmchen von 1976 habe ich aben auf Youtube gesehen, den ich Euch sicher nicht vorenthalten möchte. Es handelt sich um einen Kurzfilm in Paris. Ein 500-Sekundenrennen durch die Stadt in einem Mercedes 450 SL 6.9. Der absolute Wahnsinn… ;)

This video was embedded using the YouTuber plugin by Roy Tanck. Adobe Flash Player is required to view the video.

Wikipedia weiss auch was drüber. Viel Spass!!

EDIT: Hier kann man den Film noch sehen

Von Daniel am March 10th, 2010

Ich bin mal gespannt, wie viele Teile das mit der Motorüberholung noch werden. So wie es aussieht, sicherlich 10… ;)

Nachdem ich den Kopf mitsamt den neuen Ventilen, Ventilsitzen und Zylindern (ok, das beschreibe ich erst hier) beim Werkstattmeister abegegeben habe, kommt der restliche Motorblock an die Reihe. Dieses dreckige Teil muss komplett zerlegt, gereinigt und wieder zusammengepuzzelt werden. Als guter Hilfsleitfaden hat sich das Reparaturbuch aus Turin erwiesen. Hier steht alles (kurz & knapp) drin, wie der Motor zerlegt werden muss, bis auf eine kleine Kleinigkeit, später mehr dazu.

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Von Daniel am March 5th, 2010

Nach einer harten Arbeitswoche sitzt man gerne mal abends am Rechner und googelt nach leichter Bettlektüre. Eben habe ich einen wundervollen Artikel bei Auto Bild über einen Freund fürs Leben gefunden. Nein, nicht ich, sondern Silvio Sarra hat seinen Freund vor 38 Jahren gefunden, einen cremefarbenen Fiat 500 Giardiniera von 1969. Der Freund kommt mir irgendwie bekannt vor. Wenn ich nur wüsste…

Von Daniel am February 26th, 2010

Neuer Abend, neues Glück. Den gereinigten Zylinderkopf habe ich Euch ja bereits im letzten Post gezeigt. Ich habe noch ein bisschen mit einer ausgedienten Zahnbürste nachgeholfen. Wenn man das ganze im Sommer draussen machen würde, könnte man mit einem Kompressor noch durch die Ritzen flitzen. In der Küche würde ich aber aufgrund der Geheimhaltung der Aktion auf diese Maßnahme verzichten.

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Von Daniel am February 25th, 2010

Es sind doch schon wieder tatsächlich fünf Wochen vergangen, seitdem ich über die kleine Pumpe geschrieben habe. So wird das aber nichts mit diesem Sommer, das sag ich mir jetzt gleich.

Aber ich war nicht untätig. In der Zwischenzeit habe ich die Lichtmaschine zerlegt und sie mit meinem letzten Rest Handwaschpaste gesäubert, wobei ich an dieser Stelle mal sagen muss, dass diese Paste von W5 um einiges besser reinigt, als die vom Müller. Allein die Seifenwirkung ist schon besser. Ok, gut, der Sand in der Müllerpaste lässt sich besser schmieren als diese Holzfaserwolle in der W5, aber ich bin eher von der W5 überzeugt. Ausserdem richt die grüne Müllerschmiere nach Marzipan. Bevor das ganze hier nun aber ins philosophische abdriftet, wende ich mich lieber dem kleinen stinkigen Patienten zu – trotzdem schaue ich, wo ich die W5 wieder herbekomme.

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